• DIE WENDE

    „Alle Wetter“, meckerte sie.
    Schnell vergessen alle Müh.
    Gestern ackern wie ein Pferd,
    Morgen wär's der alte Herd.
    Neue Sorge auf der Denkerstirn,
    Alte noch nicht aus dem Hirn.
    Wozu sich den Kopf zerbrechen?
    Wieder hinter Glück her hecheln?
    Soll der liebe Gott es machen!
    Dann wird schon alles klappen.
    Der größte Vogel baut nichts an.
    Auf den Wassern geht’s voran.
    Warum Ameise oder Biene sein?
    Gott hilft doch Groß und Klein!
    Keiner sollte auf Erden hungern,
    Krieg, Grenzen nun verkümmern.
    Gut gerupft ist doch auch tot.
    Im Notfall täte es auch ein Brot.
    Trocken Brot macht Wangen rot.

    Bibliothek Deutschsprachiger Gedichte
    Ausgewählte Werke XIX
    &
    Jahrbuch für das neue Gedicht
    Gedicht und Gesellschaft 2015/16
    Frankfurter Bibliothek
    Brentano-Gesellschaft, Frankfurt

    Onlinebestellung: www.poet-shop.de

    https://www.amazon.de/Frankfurter-Bibliothek-Abteilung-Gesellschaft-Federleicht/dp/3933800471

    ISBN-10: 3933800455
    ISBN-13: 978-3933800459

  • DÄMLICHKEIT

    Macht sich allein, doch auch zu zweit
    Meist unverhofft vielerorts breit
    Selten, doch auch wieder oft verzeiht
    Macht Erfahrung aus ihr auch gescheit
    Bildet mit Witz eine Einheit
    Sendet mehr oder weniger deutlich Signale aus von Zeit zu Zeit
    Gibt allerorts zumeist Klarheit
    Ein jeder erkennt sie oft schnell in Fröhlichkeit
    Ich, du, er, sie, es, ihr, wir bleiben, bleibt

    Oft nicht verschont von Risiken einer Beleibtheit
    Und all solcher Zeitvertreib
    Ändert nichts an Zeitgeist und dem Lauf der Zeit
    Verbleibt
    Hat die holde »Dämlichkeit«
    Ein wenig Charme, Wortwitz, Talent und ein schickes Kleid
    Verfällt so mancher in seiner Männlichkeit
    Genau so der Damenwelt: in Dämlichkeit
    Nichtsdestotrotz, so lang Gefallen jedem überlassen
    Bleibt -
    verzeiht

    Jahrbuch für das neue Gedicht
    Gedicht und Gesellschaft 2012
    Jahreszeiten
    Frankfurter Bibliothek
    Brentano-Gesellschaft, Frankfurt

    http://www.amazon.de/Frankfurter-Bibliothek-Jahrbuch-Abteilung-Gesellschaft/dp/393380034X

  • OBDACH


    Tauben durch ein Fenster gurren,
    Katzen in der Ferne schnurren.
    Silberhimmel spannt sich weit
    Über Äcker, Felder, Weiden Vogelheiterkeit.
    Sie zwitschern hier und trällern dort;
    Welch trostlos, trister, karger Ort.
    Lachen, lächeln mit Todesstoß gemordet
    Kaltblütig von Amts wegen angeordnet.
    Die Charta sagt: Alle Menschen sind FREI!
    Leibern mit viel Geld sind Arme einerlei.
    Gestern noch im falschen Lichterschein,
    Heute verlachen sie den Gleichen gemein.
    Vorgestern buckelten sie noch vor ihm.
    Heute buhlt kein Dieb der Nächte um ihn.
    Was viel Geld aus Menschen scheinen lässt,
    Gleicht der Wahrheit wie Cholera der Pest.
    Wenn Habgier, Geiz, Neid, Missgunst regieren,
    Sprießen Dämonen, Teufel, Hölle auf Erden.
    Einsame klagt der lichte Rufer in der Nacht:
    Gute Seelen – ERWACHT, ERWACHT!

    Jahrbuch für das neue Gedicht
    Gedicht und Gesellschaft 2015/16
    Frankfurter Bibliothek
    Brentano-Gesellschaft, Frankfurt

    https://www.amazon.de/Frankfurter-Bibliothek-Abteilung-Gesellschaft-Federleicht/dp/3933800471/ref=sr_1_1

  • BÄNDELEIEN

    Eine lyrische Reise durch einen menschlichen Zeitraum im bunten Facettenreichtum eines Lebensabschnitts. Überraschend die große Bandbreite, sowohl in Gedichten als auch in Kurzgeschichten. Gespickt mit einer heiteren Mystery-Shortstory, die kurzweilig, humorvoll augenzwinkernd das Heranwachsen einer Jugendlichen in den 60er bis zu den 70ern unseres vergangenen Jahrhunderts fokussiert. Ein Geheimnis bergend, das hier - noch - nicht gelüftet wird. Dafür jedoch eine Familienhistorie aus der Sicht eines Mädchens schildert, die in diesem Band von 1970 bis 1683 zurückgreift.

    http://www.united-pc.eu/buecher/belletristik/sonstiges-allerlei/baendeleien.html

  • GIB DIE LIEBE

    Tote Gefühle täuschen den Schmerz
    Ein in Beton eingemauertes Herz
    Es will fliegen, nicht lügen aus Angst
    Gepanzerte Seele, kein Wort zu viel
    Flüchtende Augen verfehlen das Ziel
    Voller Tränen, sehnen, sind verschanzt
    Alles bewegt sich, Zeit löst sich auf
    Göttlicher Zauber nimmt seinen Lauf
    Füllt die Leere, jede Schwere verrinnt
    Durch die Adern schießt eine Flut
    Emotionen, kochendheisses Blut
    Die Berührung, Verführung beginnt

    Gib die wahre Liebe niemals auf
    Wenn sich die Erde verschwört
    Alles das, was ganz zu dir gehört
    Wo traurig Herz so innig wohnt
    Dieses Heil deiner wehen Brust
    Weil das ganze Leben sich lohnt
    Für einen einzigen Liebeskuss

    BIBLIOTHEK DEUTSCHSPRACHIGER GEDICHTE
    AUSGEWÄHLTE WERKE XVII 2014

    http://www.poet-shop.de/

  • SINNVOLLE LEICHTIGKEIT

    Gern gesehener, lächelnd liebenswerter Gast
    Kehrt seelenruhig hier ein, zu seiner Rast
    Plagt ihn auch endlose Stunden der Ballast
    Drücken Socken, zwickt der Schuh ohne Ast
    Begibt er sich zur Ruhe, ohne jede Hast
    Alle Mühe, aller Ärger dann verblasst.
    Früh am Tag entscheidet der kluge Mann
    Dem noch nie die Milch im Kaffee gerann
    Künftig 'Zeit seines Lebens' im Dann und Wann
    Im Hier und Jetzt, sei mehr Sinnvolles getan
    Die Freuden der Geliebtesten ever gehen voran
    Mit ihnen verbunden flugs nach oben – wohlan!
    Weicht kecker Unsinn verliebter Heiterkeit
    Macht sich Glück des Lebens strömend breit
    Singen alle Sinne in Übermut und Fröhlichkeit
    Ob Tag, ob Nacht, egal zu welcher Jahreszeit
    Fällt Trübsinn mit Pflicht in große Heiterkeit
    Segnet der Himmel echte Liebe erdenweit

Blog

10. Jun, 2017

AM ABENDFLUSS

Glitzernd treiben Milliarden Tropfen entlang.
Kein großer Jäger trug je so viel im Fang.
Das breite, körnige Bett rollt unentwegt.
Der grün-graue Rahmen zerfurcht gesprägt.
Manch' Hand die Krummes gerade bog.
Gesänge früh bis spät in vielen Tönen,
Die melodisch alle Tage verschönern.
Das Gestampfe eines DJ's stört Harmonie.
Goldene Abensonne auf die Wiesen zieht.
Sie sticht gnadenlos auf Kopf und Knie.
Ein Sonnenanbeter in Promenaden flieht.
Locken tanzen auf dem Kopf vom Mann,
Nachdem der Kölschrock just begann.
Der Kleine sprang und hüpfte hin und her,
Rund um diesen Pfosten und auch quer.
Auch ohne den Dom versteht man sich.
Ein nervöser Hund dem Lärm entwich.
Gesang von Vaters knapper Alterskasse,
Er lobte den Fluss mit Menschenmasse.
Geselligkeit, Heiterkeit und Plappern.
Am Abendfluss Gänse, Enten schnattern.

18. Apr, 2017

Gedichtwettbewerb

Heute Teilnahme bei
http://www.gedichte-bibliothek.de mit
SINNVOLLE LEICHTIGKEIT

7. Mär, 2017

Gedichtwettbewerb

Heute Teilnahme bei
http://gedichtwettbewerb.brentano-gesellschaft.de mit
SINNVOLLE LEICHTIGKEIT

7. Mär, 2017

SINNVOLLE LEICHTIGKEIT

Gern gesehener, lächelnd liebenswerter Gast
Kehrt seelenruhig hier ein, zu seiner Rast
Plagt ihn auch endlose Stunden der Ballast
Drücken Socken, zwickt der Schuh ohne Ast
Begibt er sich zur Ruhe, ohne jede Hast
Alle Mühe, aller Ärger dann verblasst.
Früh am Tag entscheidet der kluge Mann
Dem noch nie die Milch im Kaffee gerann
Künftig 'Zeit seines Lebens' im Dann und Wann
Im Hier und Jetzt, sei mehr Sinnvolles getan
Die Freuden der Geliebtesten ever gehen voran
Mit ihnen verbunden flugs nach oben – wohlan!
Weicht kecker Unsinn verliebter Heiterkeit
Macht sich Glück des Lebens strömend breit
Singen alle Sinne in Übermut und Fröhlichkeit
Ob Tag, ob Nacht, egal zu welcher Jahreszeit
Fällt Trübsinn mit Pflicht in große Heiterkeit
Segnet der Himmel echte Liebe erdenweit

10. Feb, 2017

MYSTERIUM

Gleich zu Gleich gesellt sich gerne?
Oft hält äußere Ähnlichkeit sich ferne.
Die 2XL-Starke wie ein Türmchen
Wird oft geliebt von einem Würmchen.
Er kennt der vermeintlich Unerschütterlichen
Geheimen, menschlichen Schwächen.
Sie weiß vom augenscheinlich Kleinen
Große Charakterstärken eines Feinen.
Wie's Dunkle mit auch Hellen halten
So geht’s den Jungen auch mit Alten
Die in jugendlichem Unsinn Weisheit fanden
oder unter Lachfalten Gleichgesinntes erwarben.
Schätze wahren Menschen Daseins
Betrachten nicht Look sagend „das ist meins“.
Was sie suchten, ja vermissten
Mag nicht jeder Nase Fahne hissen.
Echte Liebe fragt nicht, welchen Ausweis einer trägt
Bevor der Blitz trifft und Liebe zuschlägt.
Manch unhübsch Kind macht Lachen schön
Keine Plastikänderung könnt' berückender sein.
Echtes Strahlen, Hochgefühl, wahres Glück
Schielt nicht nach Trends, Moden, Linsenblick.
Wenn der Sinn in Wolken steckt
Ist ein grosses Liebesheil perfekt.
Die Seele in Hoover-Aura schwebt
Alles Böse weit vor ihnen vergeht.

30. Nov, 2016

Sag ja

Gerne legt' ich meinen müden Kopf
Wenn ich auch, ein armer Tropf,
So lang dort ungern gewesen war
Auf deinen starken Schenkel fürwahr
Sehnt' ich mich nach besseren Zeiten
Wollte ich doch rasch hinübergleiten
Ankommen wünscht ich mir so lange
Vorbeigeschossen – oft mit Bangen
Sah' ich den Schein am Horizonte
Ich mich ans Schlendern gewohnte
Sonnte man mich in Himmels Glanze
Ich so schnell als möglich rannte
Sah ich helles Liebesfeuer brennen
lernt' wer meine Widerstände kennen
Schnell die Rüstung sicher angelegt
Bevor's mich über eine Brüstung zieht
So lang ich klares Denken konnte
hab' ich von dir bereits geträumt
Sobald ich vor dieser Tatsache stehe
In meiner Not ich es verschmähe
Oh Herr des Himmels hilf mir schnell
Bevor ich renn', gefrier, umfalle
Denn, ich liebe, Blütenblätter zählend
In Kopf und Kreislauf summen alle

13. Nov, 2016

Wettbewerb Brentano-Gesellschaft mit:

SENSATIONEN
An jedem Tag und in der Nacht
Auf die Schlagzeilen harren
Irgendwo schlägt eine Macht
Auf Stützen, Leben, Sparren
Donnern, Blitzen, Erbeben
Alles, nur keine Langeweile
Tosen, Brausen, Orkane erleben
Ruhe, Stille, Schweigen erleide
Der Natur schenkt ein Winter
Die nötigen Erholungspausen
Im Gehör der Menschenkinder
derweil die Ohrstöpsel hausen
Im Lärm der eilenden Alltage
Sucht ein Mensch das Laute
Mit dem er eine stille Frage
Flach, krumm, massiv haute
Bloss nicht selbstkritisch denken
Sonst könnte er durchaus erkennen:
Lärmendes kann erheblich kränken
Tonloses Freuden durchkämmen

11. Nov, 2016

OBDACH

Gute Neuigkeiten von der Brentano Gesellschaft, Frankfurter Bibliothek! :)
"Wir freuen uns besonders, dass Ihr Beitrag zum Abdruck aufgenommen wurde, und ich darf Ihnen dazu gratulieren!
Die Edition wird in der Adventszeit erscheinen und in herausragender Ausstattung veröffentlicht ... Die Frankfurter Bibliothek gehört zu den am meisten verbreiteten Lyrikveröffentlichungen der letzten Jahrzehnte. Sie wird weltweit in den bedeutendsten Bibliotheken eingestellt, z.B. in der Wiener Staatsbibliothek, in der Schweizer Nationalbibliothek, in der Französischen Nationalbibliothek und in der National Library of Congress in Washington.
Nochmals Gratulation zu diesem Erfolg! Wir freuen uns sehr, dass Sie zu den in einem Standardwerk neuer Lyrik publizierten Autoren zählen werden."
Obdach

5. Nov, 2016

DIE WENDE

Briefpost von www.gedichte-bibliothek.de
"Wir freuen uns Ihnen mitteilen zu dürfen, dass das Warten ein Ende hat: Die Anthologie-Buchausgabe mit den besten Ergebnissen unseres großen Gedichtwettbewerbs erscheint unter dem Titel "Ausgewählte Werke XIX".
SIE SIND ALS AUTORIN IN DIESER ANTHOLOGIE VERTRETEN.
... Die Aufnahme Ihres Gedichtes in diese Anthologie ist eine *besondere Auszeichnung*, denn nur die *besten* Einsendungen dieses Wettbewerbs wurden zur Veröffentlichung ausgewählt. :)
Damit ist die DIE WENDE in ZWEI Anthologien in diesem Jahr! :) :)
Sowohl in www.gedichte-bibliothek.de XIX als auch in
http://www.brentano-gesellschaft.de/frankfurter%20bibliothek.php

26. Sep, 2016

Wettbewerb Brentano-Gesellschaft mit:

Tauben durch ein Fenster gurren,
Katzen in der Ferne schnurren.
Silberhimmel spannt sich weit
Über Äcker, Felder, Weiden Vogelheiterkeit.
Sie zwitschern hier und trällern dort;
Welch trostlos, trister, karger Ort.
Lachen, lächeln mit Todesstoß gemordet.
Kaltblütig von Amts wegen angeordnet.
Die Charta sagt: Alle Menschen sind FREI!
Leibern mit viel Geld sind Arme einerlei.
Gestern noch im falschen Lichterschein,
Heute verlachen sie den Gleichen gemein.
Vorgestern buckelten sie noch vor ihm.
Heute buhlt kein Dieb der Nächte um ihn.
Was viel Geld aus Menschen scheinen lässt,
Gleicht der Wahrheit wie Cholera der Pest.
Wenn Habgier, Geiz, Neid, Missgunst regieren,
Sprießen Dämonen, Teufel, Hölle auf Erden.
Einsame klagt der lichte Rufer in der Nacht:
Gute Seelen – ERWACHT, ERWACHT!

14. Sep, 2016

Die Wende

wird aufgenommen in der Bibliothek Deutschsprachiger Gedichte - Ausgewählte Werke XIX :) <3
https://www.facebook.com/USigerovki

15. Apr, 2016

1992, für Wolfgang

Für Wolfgang

Schwarze Haare, Strahleblick,
Sanfte Hände, zärtliche Worte
So viel Liebe knüppeldick
Romantische oder alte Musik
Begeistert Geschichten erzählen
D, wieder macht es klick
Sein Duft in meinem Wagen
Ihn lächelnd gern betrachten
Solche Erinnerungen lassen
Schwere Stunden leichter tragen
Alte und neue Neigungen
Liebesgefühle werden wach
Träumend fröhlich pfeifen hören
Ruhe, Frieden unter sonnigem Dach

1992, gestern beim Altpapier räumen gefunden
Copyright

15. Apr, 2016

Herkulesbildung

Der Diskussionsdrang ist bald kaum zu bremsen
Manch' Auge und Stirn fangen an zu glänzen
Nicht nur die heisse Sonne lässt uns schwitzen
Hie und da will Kollege Frust unter uns sitzen
Wenn uns dann die feuerroten Köpfe rauchen
Wollen wir in aller Ruh' ein Pfeifchen schmauchen
Mit revolutionären Ideen gestärkt fahr'n wir nach Hause
Abends trinken wir ein Gläschen und machen eine Pause
Gegen ein Leben unter vielen Geiern
Gemeinsam handeln, streiten, feiern!

Geschrieben 1984 in einer IG Metall-Seminar-Pause ;)
gestern beim Altpapier räumen gefunden, überarbeitet
Copyright

12. Apr, 2016

Neue Mailadresse!

urma.sigerovki@mail.de

11. Apr, 2016

Auf und Ab der Liebe

Es gab einst eine Zeit
da ging ich meilenweit.
Alles lag vor mir bereit.
So ist es auch noch heut.
Selbst im heftigen Streit
um das schöne neue Kleid.

Ich war einst rank und schlank
Sprang über Trepp' und Bank
Gut fühlt ich mich mit mir selbst,
Euch Allen, Gott und der Welt.
Die Liebe so ausgewogen gross
Anerkennung stellte nicht bloß
Alles gut und ich war's auch.

Da kam dann er daher.
Ich liebte ihn so sehr,
das Leben und mein Bauch.
So ist es halt Brauch
Trost musste schnell her
und ich wurde so schwer
wie'n grosser brauner Bär.

Das leidige Hüh und Hott,
das ging doch viel zu flott.
Gern wurde ich polyglott.
Rauf und runter ging's mit Gott.
Gefühle Achterbahn im Rupp.
Süsses schlägt keine Liebe tot.
© Urma Sigerovki

10. Nov, 2015

SEELENLIEBE

Wenn ich mit deinen sanften Augen sehe,
Lächelnd liebevoll betrachtend ich vergehe.
Wenn ich mich mit deinen Ohren hörte,
Still lauschend verzaubernd mich betörte.
Wenn ich mit deiner hübschen Nase roch,
Blumen in Natur schnuppern war'n genug.
Wenn deine Geschmackssinne geniessen,
Hingebungsvoll in Sinnlichkeit fließen.
Wenn ich mit deinen großen Gefühlen fühle,
Herz Tango-Samba-Walzertakt begrüße.
Sinne ich mit deinem guten Geiste nach,
Keine sehnsüchtige Erinnerung liegt brach.
Wenn ich mit all deinen Sinnen erlebe
glühend lodernd wahre Liebe ich vergebe.
Du, die Ruhe im Auge eines Sturms,
wenn du in Gedanken mich umarmst.
Wenn du meine starke Seele anrührst,
nimmermüd' ein Wasserfall tief stürzt.
(Copyright: Urma Sigerovki, gewidmet der "Liebe meines Lebens")

9. Nov, 2015

DIE WENDE

Frohe Kunde von der Brentano-Gesellschaft, Frankfurter Bibliothek gerade erhalten! Mein Gedicht "Die Wende" wird im kommenden Jahrbuch 2015 abgedruckt!! *freufreufreu*
Annahme Ihres Gedichts für die Frankfurter Bibliothek des zeitgenössischen Gedichts ... über Ihre Einsendung zur Frankfurter Bibliothek haben wir uns sehr gefreut. Wir freuen uns besonders, dass Ihr Beitrag zum Abdruck aufgenommen wurde, und ich darf Ihnen dazu gratulieren! ...Das Werk soll die Bedeutung unserer literarischen Kultur in seiner Breite dokumentieren. ...Die Edition wird in der Adventszeit erscheinen und in herausragender Ausstattung veröffentlicht...
Die Frankfurter Bibliothek gehört zu den am meisten verbreiteten Lyrikveröffentlichungen der letzten Jahrzehnte. Sie wird weltweit in den bedeutendsten Bibliotheken eingestellt, z.B. in der Wiener
Staatsbibliothek, in der Schweizer Nationalbibliothek, in der Französischen Nationalbibliothek und in der National Library of Congress in Washington.
... Nochmals Gratulation zu diesem Erfolg! Wir freuen uns sehr, dass Sie zu den in einem Standardwerk neuer Lyrik publizierten Autoren zählen werden.
Mit freundlichen Grüßen
BRENTANO-GESELLSCHAFT FRANKFURT/M. MBH
www.brentano-gesellschaft.de/frankfurter%20bibliothek.php

7. Nov, 2015

SCHNEEKUGELN

Sie sind selten, diese „Schneekugel-Momente“. Eingefräste, eingebrannte Erinnerungen. Sekunden, Minuten, vielleicht Stunden, vielleicht ein Tag, selten wie Polarlichter. Gefühlte Erlebnisse, die nach Jahrzehnten so präsent sind, als seien sie Sekunden zuvor passiert. Ein Moment bewegt die ganze Gefühlswelt eines Menschen und ein anderer katapultiert diesen Moment zurück. So, als ob man eine Schneekugel schüttelt und es blitzartig eine ganz bestimmte Szene neu belebt. So lebendig, als höre dieser Moment niemals auf, bleibt für immer. Wünschen wir uns nicht alle SOLCHE MOMENTE? Möglichst viele davon. Doch sie kommen unerwartet, unverhofft und das macht sie so einzigartig. Wenn man ganz im Hier und Jetzt die Zeit und alles andere vergisst. Das Übrige existiert einfach nicht, weil diese bewegenden Gefühle alles Andere in den Blindfleck stellt, aus dieser Schneekugel verdrängt. Es bleibt nur dieser ewige und doch vergängliche Augenblick. Wenn also Ewigkeit und Vergänglichkeit aufeinander treffen, auf dieser Schwelle, leben wir am intensivsten. Es ist nicht die Lebensdauer, die Ansammlung von Input, wie ein Roboter oder eine Festplatte Informationen ansammeln. Am Ende ist es dieser Kurzfilm der tiefsten Gefühle, die uns einen kleinen Ausschnitt der Ewigkeit, einen winzigen, gefühlten Einblick in die göttliche Unendlichkeit, schenkt. Das, was bleibt, ist nicht das, was wir für den täglichen Broterwerb leisten oer die Anerkennung Anderer aufgrunddessen. Es sind in unsere Seele eingravierte Gefühle. Vielleicht das, was uns mit einer einzigartigen anderen Seele verbindet: Konfetti ewiger Gefühlsmemoiren. Im Alltagstrott gehen sie unter. Vielleicht haut uns deshalb manchmal ein Virusinfekt in die Kissen. Während wir uns sterbenselend fühlen, sehnen wir uns zu solchen Erinnerungsfetzen zurück.
Möglicherweise reihte man ein Dutzend solcher Schneekugeln auf einem dekorativen Sims auf und ein Windstoß fegte sie hinunter. Vielleicht zerschellten alle, bis auf eine, auf einem harten Steinboden. Was tut man dann? Erst weint man den verlorenen Kugeln nach. Dann hält man sich an der heilen Verbliebenen fest! Sie wird nun so oft geschüttelt, wie man es mit allen anderen getan hätte. Sie ersetzt ALLE Verlorenen, denn sie ist das Wichtigste, das bleibt. Sie genügt nich,t weil sie genügen muss, sondern weil ihre Gefühlserinnerung die Wertvollste, Kostbarste ist, die ewig Bestand haben wird. Eventuell ist es das, was einem Menschen, der im Leben fast alles verlor, passierte. Es bleibt das Wichtigste, das kein Mensch einer anderen Seele nehmen kann. Wenn man sehr viel Glück im Leben hat, dann teilt dieser eine, ganz bestimmte Mensch, dieses Gefühl mit einem selbst. Das größte Glück auf Erden: diese „verwandte Seele, die liebt, wie wir lieben“.
Danke lieber Gott für solche Momente mit solchen Menschen!
(Copyright: Urma Sigerovki)

31. Okt, 2015

Liebe

Wenn einem die tollste Lieblingssendung uninteressant wurde,
weil die Gedanken an einen bestimmten Menschen wichtiger sind,
wenn man verstanden wird, ohne einen Gedanken auszusprechen,
wenn man versteht, ohne dass ein Gedanke klar zu Ende gedacht ist,
wenn man fühlt, was ein Anderer fühlte, ohne dass man ihn ansah,
wenn man erwachend dem Anderen den ersten Gedanken schenkt,
wenn man sich angestrengt konzentriert und doch total "verplant" ist,
wenn man verzeiht, was man niemand Anderem verzeihen würde,
wenn man für Jemanden das täte, was man für keinen Anderen tut,
dann ist es LIEBE.
(Coypright: Urma Sigerovki)

17. Okt, 2015

Lions-Bücherbasar 2015

wundervolle Bücher megagünstig erhalten:
Das Zeichen des Widders von Fred Vargas
Mozart für die Westentasche von Michael Stegemann
Kruso von Lutz Seiler (preisgekrönt)
Pons Französisch-Deutsch/Deutsch-Französisch
Zeit der Habichte von Ursel Bäumer
Monsieur René von Peter Ustinov
Alles für die Katz von James Herriot
Der erfolgreiche Weg zum Zeichnen und Malen von Brian Bagnall

3. Okt, 2015

Gedichtwettbewerb

Teilnahme - Jahrbuch der Brentano-Gesellschaft Frankfurt/M. mbH:
FRANKFURTER BIBLIOTHEK DES ZEITGENÖSSISCHEN GEDICHTS
http://www.brentano-gesellschaft.de

30. Sep, 2015

3 neue Lyriks

- Die Wende
- Herbstgefühle
- PS-Manie

21. Aug, 2015

Neue Seite KATZENHEILKUNDE

Blue Serenade - Ein Lied geht um die Welt ...

16. Aug, 2015

neue-alte Texte

Weitere Texte und Lyrik meiner Webseite hinzu gefügt

10. Aug, 2015

neue-alte Texte

z.B. Valentin 2014 an S.A.H., heaven-sent

Irrtümer der Liebe
Wusstest Du, dass im Garten der Liebe keine Rosen blühen?
Hat man Dir schon erzählt, dass auf einer Liebeswiese niemand singt?
Hörtest Du, dass murmeln von Bächen verstummt, wenn Liebende sich küssen?
Brachte Liebesgefühl je Leid ohne Tränen, weil die Sonne sie immer trocknet?
Endet die Zärtlichkeit in Liebe ohne Streit?
Klingt ver-rückt, aber alles ist WAHR! Ich will es der Reihe nach einmal so erklären:
Die Rose der Liebe hat keinen Garten mehr. Sie wurde längst gepflückt und verschenkt und wird in irgendeiner Vase verwelken. Es sei denn, Mann oder Frau trocknet sie.
Ein Liebespaar auf einer Wiese hat tausend andere tolle Dinge zu tun und zu wollen, als zu singen. Vielleicht hören sie dem Gesang der Vögel zu oder flüstern zärtliche Worte, lauschen ihnen oder küssen oder werden eventuell von anderen gestört.
Ein küssendes Liebespaar dürfte doch wohl so sehr ineinander versunken sein, dass kein Ohr kaum mehr irgendetwas anderes als den Atem hören würde. Ganz sicher interessiert dann kaum Wellenschlag eines Gewässers.
Ein Liebeskranker sitzt nicht in der Sonne, um zu weinen, um seine Trauer öffentlich zur Schau zu stellen. Der Liebesleidende verkriecht sich wie ein waidwundes Tier an schattige Orte und kommt erst wieder hervor, wenn er seine Coolness in die Öffentlichkeit trägt.
Wer zärtlich liebt, streitet nicht.Wer das tut, hat weder Zeit noch Sinn zu streiten.Liebende streiten schon einmal, doch kehrt die Zärtlichkeit zurück, ist aller Streit vorbei.
Kein Irrtum: die „Poesie der Liebe“, die bleibt und blüht, wächst und gedeiht. So, wie der „Garten der Liebe“. Warum? Weil Liebe veränderlich, vielfältig, variantenreich und oft einfach nur erstaunlich ist. So wie eben auch oft Poesie und viele Gärten.
Minä rakastan sinua!
Mit meinem Dank an ALLE 'Himmlischen Helfer'!

10. Aug, 2015

Facebook-Profil Update

extrem durchgeforstet, ausgemistet, überarbeitet, gestrafft

28. Jul, 2015

DIE FEDER - Show-Idee

Überarbeitung meiner Idee zu einem Literatur-Wettbewerb
Aufgeben kommt überhaupt nicht in Frage! Mit Gott ist ALLES möglich!
Wenn ich schon von einem "Strauß Federn" träumte, dann wird das auch jetzt werden! Punktum! ;)

16. Jul, 2015

Anniversary Birthday

Geburtstag - HEISS -
und was machte ich?! Raus an den Fluss und 3 Gedichte plus 1 neue Story geschrieben ;) Findet ihr unter NEUES

5. Jul, 2015

39. Tage der deutschsprachigen Literatur Ingeborg-Bachmann-Preis 2015

Bachmannpreis für Nora Gomringer
3sat-Preis für Dana Grigorcea
Kelag-Preis und BKS-Publikumspreis für Valerie Fritsch
... ZWEI meiner 3 Favoritinnen gewannen 3 Preise :)

Mein Publikumsvoting ging an: Dana Grigorcea
Meine Favoriten waren:
Dana Grigorcea, Monique Schwitte, Valerie Fritsch

4. Jul, 2015

Hot Days

Wasser Weite Freiheit
Reisen Erotic Sichtweisen
Ich stelle diese beiden Wort-Trios als Rätsel ein.
Was könnte wohl ihr gemeinsamer Nenner sein?
Bücher? Geschichten? ;)

Herzlichst

Urma Sigerovki

eines Tages spiele ich Piano und wieder Gitarre! Gott geb's dass es ganz bald jetzt ist!